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Orgel

 

Wie in Inden so steht auch in der Pfarrkirche von Albinen eine Orgel von Wendelin Walpen, die wohl zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut worden war. 1962 erlitt diese Orgel ein schlimmes Schicksal: Man wollte sie der neuen modernen Kirche anpassen. Zwei Dilettanten, die sich als Orgelbauer ausgaben, entstellten sie zur Unkenntlichkeit bei der Versetzung in die neue Kirche. Das Oberteil des Gehäuses wurde durch ein primitives Holzgestell ersetzt. 1992 restaurierte Hans J. Füglister das Orgelwerk und rekonstruierte zahlreiche fehlende Teile. Glücklicherweise konnte ein Grossteil der Originalpfeifen wiedergefunden werden. Zusammen mit dem Restaurator Walter Furrer stellte Hans J. Füglister das Gehäuseoberteil nach alten Photos wieder her. Wie die Orgel von Inden weist das Werk dieses Instrumentes im Manual und im fest angehängten Pedal die kurze Oktave auf. Sowohl die Orgel von Inden als auch die Orgel von Albinen haben das Register Suavial. Dieses ist italienischer Tradition abgeschaut und seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auch im Wallis häufig anzutreffen. Es ist nur für die obere Manualhälfte klingend und ergibt zusammen mit dem gleichzeitig gezogenen Prinzipalregister einen in Wellenbewegung schwebenden Klang.

 

(Vgl. Text zur Orgel von Albinen von Hilmar Gertschen im Booklet der CD "Orgelklänge

über der Dalaschlucht")